Ist Kunst ohne Scheitern überhaupt vorstellbar? Muss man es nicht geradezu in die künstlerische Arbeit integrieren? Das Scheitern als Modell künstlerischen Handelns bedeutet auch, die Prozesse einer Profanisierung zu bekämpfen, die Kunst als simple Dekoration benutzt. Und Scheitern darf auch deshalb keine Schande sein, weil mit dem Hinweis, Utopien seien immer zum Scheitern verurteilt, jede Veränderung schon im Keim erstickt würde. (Ein Ausschnitt aus dem neuen Buch von Konstantin Wecker)
Was die Jung’s alles arbeiten ist ja schon der Wahnsinn. Konstantin Wecker und Pippo Pollina in der Konzertfabrik Z7. Hier reinsehen und hören.
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am Montag, den 19. März 2007 um 18:20 Uhr veröffentlicht
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